direkte Demokratie - guat für di und mi
direkte Demokratie - guat für di und mi

Presseberichte

Es ist kein Märchen, sondern die Realität, dass mehr direkte Demokratie zu besseren politischen Entscheidungen und glücklicheren Bürgern führt. Das belegte der Vorarlberger Uni-Professor David Stadelmann im Rahmen seines Referates auf Einladung der Bürgerinitiative „mehr Demokratie Vorarlberg“.

 

Gespannt lauschten rund 80 Interessierte Bürgerinnen und Bürgern den Worten des an Jahren noch jungen, aber trotzdem bereits hochdekorierten Universitätslehrers (Uni Bayreuth), der übrigens auch vom offiziellen Vorarlberg aufgrund seiner hohen Expertise sehr geschätzt wird. Zu Beginn des Vortrags begrüßte Obmann Armin Amann die Zuhörer und stellte kurz Sinn und Zweck seines Vereins „mehr Demokratie Vorarlberg“ vor. Er wies auch darauf hin, dass im gesamten vergangenen Wahlkampf von allen Parteien die zukünftig erhöhte Wichtigkeit von mehr direkter Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger berücksichtig werden müsse. Prof. Stadelmann gelang es dann in seinem Vortrag, anhand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungsergebnisse zu belegen, wie positiv sich die direkte Mitbeteiligung der Menschen auf politische Entscheidungen auswirkt. Zusammengefasst gesagt gelingen bessere Sachlösungen, die politische Konflikte zudem vermindern. Und das Schöne: die Bürgerinnen und Bürger sind damit deutlich zufriedener, wie wenn über ihre Köpfe hinweg einfach von Politikern entschieden wird. Auch für die Politik bringe die regelmäßige Entschärfung von Streifragen durch den Volksentscheid eine deutliche positive Entlastung, so Stadelmann.

 

Ehrung von Nenzing und Hard

Zum Abschluß der Veranstaltung und quasi als praktischen Beweis der Vorteile von direkter Bürgerbeteiligung, konnte Obmann Armin Amann an die überparteiliche Initiative in Hard, die sich erfolgreich für die Freihaltung des Harder Binnenbeckens als Erholungsraum einsetzt, sowie an den Nenzinger Bürgermeister Florian Kasseroler, der schon seit geraumer Zeit die gesamte Bevölkerung seiner Gemeinde bei wichtigen Entscheidungen aktiv mitreden und mitarbeiten läßt, für ihre wichtigen direktdemokratischen Impulse Anerkennungsurkunden von „mehr Demokratie Vorarlberg“ verleihen.

Verein „mehr demokratie! vorarlberg“ besuchte Landtagssitzung

Anlässlich der letzten Landtagssitzung besuchte eine Delegation des Vereins mehr demokratie! vorarlberg das Landhaus in Bregenz. In der Eingangshalle, welche auch Raum für Ausstellungen bietet, sammelten wir uns. Frau Sabine Mökl gab den Teilnehmern einen geschichtlichen Überblick über den Bau, die Architektur und Funktion des Landhauses. Anhand eines Films, der uns im Montfortsaal gezeigt wurde, gewannen wir einen Einblick in die Landespolitik, in die Aufgaben des Vorarlberger Landtages sowie der Landesregierung. Im Landtagssitzungssaal konnten wir von den Zuschauerreihen aus die Statements der Abgeordneten der einzelnen Fraktionen live miterleben. Es war für alle zehn Teilnehmer eine interessante und spannende Erfahrung. Nachher saßen wir bei Kaffee und Kuchen im Landtags-Café zusammen und diskutierten das Gesehene. Einige Politiker konnten sich trotz der laufenden Sitzung für uns Zeit nehmen. Sie beantworteten die gestellten Fragen und gaben bereitwillig Auskunft über ihre politischen Ziele. Der gesellige Ausklang im Anschluss des Besuches in der Landeshauptstadt kam im Gasthaus Schendlingen ebenfalls nicht zu kurz.

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© Angelika Egel