direkte Demokratie - guat für di und mi
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Aktuelles

Kleines Demokratiewunder

Am 15.11. überreichten fünf per Los ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in einem feierlichen Akt die Ergebnisse des Bürgerrates Demokratie an den Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble. Mit einer bemerkens-werten Rede nahm Schäuble die Empfehlungen ent-gegen.

Bauen im Grundwasserschongebiet

Die Bedenken bzgl. des Grundwasserschutzes für den Walgau, die Frau Doris Müller in ihrem VN-Leserbrief vom 2./3. Nov. aufzeigt, sind sehr ernst zu nehmen. Durch die Zunahme der Bevölkerung steigt der Wasserverbrauch. Die Klimaveränderung bewirkt, dass Quellen zurückgehen bzw. in Trockenperioden versiegen. Das Grundwasser im Talboden wird unsere Trinkwasserquelle sein. Sofern es noch in entsprechender Menge und Qualität vorhanden ist. Homepage des Wasserbauamtes, Grundwasseruntersuchung und Modellierung 2002/2003 - Kurzfassung:  „der stetig steigende Flächenbedarf (…) insbesondere für Betriebsgebiete stellt eine Gefährdung (…) dieser Schongebiete dar“. Weiters: „die Erhaltung der Schongebiete im heutigen Flächenumfang und die Sicherstellung der entsprechenden Schutzqualität ist daher eine zentrale Aufgabe der Wasserwirtschaft“. Dafür zu sorgen, ist Aufgabe der zuständigen Behörden und der zuständigen Volksvertreter. Die Bevölkerung sollte sich darauf verlassen können. Kann sie das? Der Fall Ölz/Weiler zeigt, dass man in der Wirtschaftsabteilung des Landes über alle Einwände und negativen Beurteilungen hinweg, besten Ackerboden bedenkenlos umgewidmet hätte. Eine Bürger-Initiative konnte dies - Gott sei Dank – abwenden. Damit wird auch klar, dass wichtige Fragen zu unserem Lebensraum von den Betroffenen zu entscheiden sind. Der Schutz und Erhalt der Grundwasserschongebiete hat im Walgau oberste Priorität. Braucht es dazu eine Bürger-Initiative?

 

Armin Amann